Baustart 13 Monate nach dem Brand
von Christian Necke

Seidingstadt - Petra und Roger Bartenstein können wieder lächeln. Und die beiden wirken entspannt. Endlich geht es los. Alle Genehmigungen für den Bau des neuen Hauses und der Scheune sind da. Und auch sonst sind alle Vorbereitungen getroffen. "Wir haben alles getan, was wir in Eigenleistung tun konnten", sagt Roger Bartenstein. Aufgeschottert ist der Bereich, auf dem nun Stein für Stein ein neues Haus samt Scheune - etwa in gleicher Größe wie vor dem Brand - entstehen soll. Auch der Regenwasserkanal ist gelegt. Und nachdem im Juni auch alles mit der Versicherung geklärt war, konnten die Pläne eingereicht, die Anträge gestellt werden. Bei der Gemeinde und beim Bauamt im Landratsamt. "Endlich", sagen die Eheleute, die über ein Jahr bei der Familie in Westhausen lebten. Doch kein Tag verging, ohne dass die beiden nicht in Seidingstadt vorbeischauten.

Startschuss am Mittwoch

Ende August flatterte dann der lang ersehnte Brief aus dem Landratsamt in Hildburghausen ins Haus. Und seit Anfang September steht der Bagger auf dem Grundstück - und arbeitet. Der Startschuss fiel am Mittwoch. Roger Bartensteins Bruder, Eckhard Bartenstein, rückte mit seinen Mannen an. Das Team des Kataster- und Vermessungsbüros aus Hildburghausen hatte im Laufe des vergangenen Jahres bereits die "Ruine" auf Papier gesichert, die baubegleitende Vermessung vorgenommen. Einen Lage- und Lückenplan hat die Firma erstellt. Nun zeichneten die Ingenieure genau an, wo die Grundmauern der Gebäude zu stehen haben, erledigten die Achsabsteckung für die Fundamente. "Wir setzen ein Schnurgerüst und zeichnen die Fundamente an", beschreibt der Vermessungsingenieur. Damit erledigen sie wichtige Vorarbeiten für die Baufirma Schubert aus Reurieth, die letztendlich das Bartensteinsche Anwesen neu aufbauen wird. Stein für Stein.

Dach bis Ende November

"Unser Ziel ist es, dass das Dach bis Ende November auf dem Rohbau sitzt", sagt Roger Bartenstein. Doch erst einmal müssen nun die Fundamente gesetzt, die Bodenplatte gegossen und die Wände aufgemauert werden.

Für die Bartensteins hat nach gut 13 Monaten das Warten endlich ein Ende. Nun werden sie Tag für Tag Fortschritte an ihrem neuen Zuhause sehen. Die Freude darüber steht ihnen ins Gesicht geschrieben.

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